ÜBER UNS

musicBwomen* – art.business.media.

Als musicBwomen* sind wir das Berliner Ländernetzwerk des bundesweiten Dachverbands Music Women* Germany!

Durch unsere Consulting-Sessions, Netzwerkveranstaltungen, Music Industry Expert Sessions und Kommunikation setzen wir uns gezielt für die Förderung, Sichtbarmachung und Vernetzung von FLINTA* Personen aus den Bereichen Art, Business, Media oder Tech in der Musikbranche ein.

Denn: es bestehen weiterhin Barrieren in der Musikbranche, welche vor allem FLINTA* Personen daran hindern, gesehen und gehört zu werden, gebucht zu werden, und sich eine erfolgreiche Karriere aufzubauen.

Ursprung.

Entstanden sind wir aus unserer Dachorganisation Music Women* Germany , die sich 2017 als Idee zusammengefunden hat und seit 2021 nun ein eingetragener Verein ist. Die Arbeit des Vereins ist unterteilt in Förderung, Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen* und non-binären Personen in der Musikwirtschaft – egal ob als Artist, oder in Business, Media oder Tech Positionen. Dabei liegt ein großer Fokus auf der ersten bundesweiten Datenbank aller Musikfrauen* und non-binären Personen, die es euch erleichtert in Kontakt zu treten, euch auszutauschen und auch gegenseitig zu engagieren. Du bist noch nicht eingetragen? Dann hole das hier schnell nach.

Ländernetzwerke.

Bisher haben sich bereits 9 Ländernetzwerke gegründet – das Ziel ist es, in allen Bundesländern jeweils ein Netzwerk zu haben. Wenn ihr in einem anderen Bundesland verortet seid, kontaktiert gerne die Ansprechpartner*innen vor Ort.

Unsere Mission: Gender Equality.

Der Gender Pay Gap in der Musikbranche in Höhe von 25% liegt über dem nationalen Wert für alle Branchen (19%). Männerdominierende Line-Ups bei Festivals sind auch 2022 keine Überraschung. Stereotypen bezüglich der Fähigkeiten von FLINTA* als Musikschaffende, Booker*innen, Artist Manager*innen o.ä. prägen noch bis heute die Einstellungen sowohl vieler Entscheidungstragenden als auch Musikkonsumierenden.

Es gibt zahlreiche Studien, bspw. diese der Initiative Keychange/ MaLisa Stiftung (2021), welche deutlichen Handlungsbedarf aufzeigen, um eine geschlechtergerechte und inklusive Musikbranche zu schaffen. Erkannte Probleme liegen besonders in bestehenden Männerseilschaften und Ausschlüssen von FLINTA* Personen, geschlechtsbasierte Diskriminierungen, aber auch fehlende Vorbilder und Netzwerke wurden von befragten Frauen benannt.

Genau an diesen Stellen wollen wir als musicBwomen* ansetzen!
Wir wollen euch nicht nur verschiedene Plattformen bieten, wo wir euch und eure Arbeit promoten. Es geht uns auch darum, dass wir uns als Netzwerk gegenseitig stärken und unterstützen: z.B. durch tolle Networkingveranstaltungen mit Partner*innen-Initiativen und Aktivist*innen. Unser Ziel ist es, Synergien zu generieren. Wenn ihr euch als Projekt, als Initiative, oder Gruppe angesprochen fühlt und interessiert seid, etwas gemeinsam zu schaffen, meldet euch!

Consulting.

Die musicBwomen* Beratungsstelle schafft einen Raum, wo wir uns über eure Karrierepläne, kreativen Ideen, und erfahrenen Barrieren in der Musikbranche austauschen können! Gemeinsam finden wir kreative Lösungsansätze und unterstützen euch mit einem offenen Ohr, Weiterbildungs- und Supportmöglichkeiten. Unsere Consulting-Sessions finden monatlich statt.

Nächste Consulting-Termine:

– 25.07.2022 (voll)
– 31.08.2022 (voll)
– 06.09.2022 (voll)

Meldet euch noch heute an! Schickt dafür einfach eine Mail mit euren Fragen und Anliegen an contact@musicbwomen.de.

Förderung.

Seit 2019 wird musicBwomen* durch die Musicboard Berlin GmbH gefördert. Nur dadurch konnte dieses Netzwerk überhaupt entstehen und weiterhin bestehen. Wir sagen Danke!

Seit November 2018 ist die Berlin Music Commission eG Trägerin von musicBwomen*.

FLINTA* steht für: Frauen, Lesben, inter*, non-binäre, trans* und agender Personen.

Es geht hierbei darum, auch Geschlechteridentitäten sichtbar zu machen und zu bezeichnen, die jenseits der binären Geschlechterordnung von Frau und Mann existieren. Diese erfahren in der Musikbranche ebenfalls Diskriminierungen, welche jedoch häufig übersehen werden.

Image by William White.